• Stark im Trend – Apps für Gesundheit und Fitness

    Derzeit sind bereits mehr als 150.000 Apps zu diesem Thema verfügbar. Mehr als 50 Prozent der Smartphone-Besitzer nutzen bereits Anwendungen, um ihr Fitness-, Gesundheits- und Ernährungsverhalten zu steuern.

    Alleine die Fitness-App Freeletics hat weltweit eine Community von über zehn Millionen Nutzern. Diese lassen sich von Motivationsbildern, Videos und coolen Sprüchen motivieren.

     

    WAS KÖNNEN DIESE APPS?

    VORTEILE:

    Manche Apps sind verblüffend einfach und benutzerfreundlich in der Anwendung.

    Die angeführten Tools sind nur ein kleiner Auszug aus den vielfältigen Möglichkeiten.

     

    Pulsfrequenzmessung

    Durchführungsmöglichkeit sportmotorischer Test

    Trainingsempfehlungen im Bereich Krafttraining, Ausdauertraining etc.

    Übungserklärungen mit Videoclips

    Trainingsprogrammerstellung,  -periodisierung und -protokollierung

    Erhebung des Aktivitätsverhaltens (z.B. Schrittzählung und vieles mehr…)

    Erstellung von Zielvorgaben und motivationsfördernde „Überwachung“

    Ernährungssteuerung mit Protokollierung

    Körpergewichtsmanagement

     

    NACHTEILE:

    Datenschutz:

    Viele Nutzer setzen großes Vertrauen in die jeweiligen Anbieter. Etwas Skepsis wäre durchaus angebracht!

    Versteckte Kosten:

    Einfache Anwendungen werden häufig kostenlos zur Verfügung gestellt. Für ein Fitness-Gesundheitstraining mit dem Anspruch auf Vollständigkeit werden meist zusätzlich Tools benötigt, die kostenpflichtig sind!

    Inhaltlich korrekt?

    Da wird die Sachlage dünn. So sind es nur 2 % der Apps für Krafttraining, welche auf wissenschaftlichen Empfehlungen beruhen. Im Ausdauertraining sind es sogar noch weniger!

    Für jedermann geeignet?

    Einsteiger und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen sollten die Risiken/Nachteile eines unbeaufsichtigten Trainings im Blick haben.

    Soziale Komponente:

    Im Fitness-Studio ist der Trend besonders auffallend. Früher hat man sich in den Satzpausen noch mit Trainingspartnern unterhalten. Heute steht das Smartphone im Vordergrund – der Trainingserfolg muss ja gepostet werden!

     

    FAZIT:

    Fitness-Apps sind eine schnelle und effektive Maßnahme, um Herzkreislauf und Muskulatur zu kräftigen.

    Für sportlich inaktive Einsteiger sind sie aber nur bedingt geeignet. Hier ist Unterstützung durch einen „echten“ Trainer, der die Bewegungsausführung und Trainingsdosierung vorgibt, empfehlenswert.

    Durch Ernährungs-Apps werden viele mit dem Thema erstmals konfrontiert, was durchaus einen Lerneffekt bewirken kann.

     

    Und zu allerletzt:

    Obwohl unser Alltag schon großteils digitalisiert ist, sollte der gesunde Menschenverstand und die Berücksichtigung körpereigener Signale nicht verdrängt werden! Dadurch können Trainingsfehler und Verletzungen vermieden werden.

    Ob Fitness- und Gesundheits-Apps tatsächlich fitter und schlanker machen, werden zukünftige Studien noch zeigen müssen. Feststeht: motivieren können sie allemal!

    Mit „anwendungsfreundlichen“ Grüßen

    Heli und Wolfi

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